Was KI legitim verbessert
- Perspektivkorrektur: keine kippenden Wände mehr
- Belichtung: Fenster nicht mehr überstrahlt, Ecken nicht mehr schwarz
- Weißabgleich: einheitlich warm über alle Räume
- Rauschen: sauberes Bild auch bei Handy-Aufnahmen
- Himmel: Ersatz eines grauen Himmels durch einen ruhigen blauen – nur bei Aussenaufnahmen
Was du nie tun solltest
- Möbel einfügen, die es nicht gibt (klassisches "Virtual Staging" mit erfundenen Einrichtung)
- Baumängel wegretuschieren (Risse, Schimmel, Kabelchaos)
- Räume grösser rechnen als sie sind (Fisheye-Krümmung, Panorama-Stitching)
- Grundstück verschieben oder Nachbarhäuser rausretouchieren
Diese Eingriffe verletzen praktisch überall in der EU das Wettbewerbsrecht und geben dem Käufer bzw. Mieter ein Rücktrittsrecht.

Aufnahme-Setup, das für KI perfekt ist
- Handy im Weitwinkel (24 mm-Äquivalent), nicht Ultra-Weitwinkel
- Kamerahöhe: 1,3 m – Augenhöhe eines sitzenden Menschen
- Alle Lichter an, Vorhänge auf, Rollos hoch
- Wetter: leicht bewölkt gibt weiches Licht ohne harte Schatten
- 3–5 Fotos pro Raum aus leicht unterschiedlichen Winkeln
Der Look, der auf Portalen konvertiert
ImmoScout24 und Zillow bevorzugen einen ehrlichen, hellen Editorial-Look. Airbnb liebt Wärme und Textur. Booking mag klare, kontrastreiche Bilder. Ein guter KI-Enhancer bietet diese drei Presets – nicht ein Universal-Filter.
Fazit
KI ist der neue Immobilienfotograf – aber nur, wenn sie ehrlich enhanced und nicht fälscht. Wer die Grenze respektiert, gewinnt beides: schönere Bilder und zufriedenere Käufer.
